Special Legasthenie
Angebote für Schüler mit Legasthenie
Der ganzheitliche Ansatz des Instituts verbindet die Erscheinungsform des „guten alten“ Hauslehrers mit modernsten pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen über das Lernen.
Obwohl die Zusammenarbeit von verschiedenen Hirnregionen bei Legasthenikern gestört ist, sind Legastheniker zumeist durchschnittlich oder gar überdurchschnittlich intelligent
Ziel ist: die Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens durch Förderung zu begrenzen oder gar zu beseitigen.
| Unser Angebot fasst folgende Einzelmaßnahmen im Paket zusammen: |
Einzelbetreuung zu Hause: | Die Hauslehrer sind in schülerzentrierter Gesprächsführung geschult; der/die HauslehrerIn ist echter persönlicher Ansprechpartner. Der/die SchülerIn fühlt sich verstanden, lernt über Darstellung seiner/ihrer Situation sich und seine/ihre Situation besser kennen und einschätzen, findet auch eigene, kreative Lösungen. Der Unterricht ist ganz auf die Persönlichkeit des Schülers/der Schülerin abgestimmt. Daher sollte auf jeden Fall bei Verdacht auf Legasthenie möglichst umgehend eine Diagnose erstellt werden, um möglichst bald mit einem individuellen Konzept den Schüler zu fördern. Hierbei ist es wichtig, dass sowohl die Schule, die Eltern, als auch Therapeuten und Hauslehrer möglichst eng zusammenarbeiten. | |
Zielfindung, Zielplanung, Lernplan: | Zu Beginn ist es wichtig, dem Schüler das Phänomen Legasthenie zu erklären und ihm dadurch das Gefühl des Versagens zu nehmen (sofern das noch nicht geschehen ist). Dabei ist es entscheidend, dass es gelingt, zumindest im heimischen Umfeld die Überforderungs-Versagens-Spirale nicht fortzusetzen. Einer der entscheidenden Punkte ist es, keine kurzfristigen Erfolge in Aussicht zu stellen, sondern klar zu machen, dass die Bemühungen langfristig angelegt sind und stetig fortgesetzt werden müssen. | |
Ganzheitliche Lerntechniken: | Lernen in Zusammenhängen, Überblick gewinnen, Hilfe bei Teilleistungsstörungen, kurzfristige Problemlösung durch Tipps, gehirngerecht lernen. Gezieltes Motivationstraining, Entspannungs- und Konzentrationsübungen, dem Schüler auf spielerische Weise wieder zu Erfolgserlebnissen verhelfen, das Selbstwertgefühl stärken. Allgemein kommt der Lesekompetenz eine entscheidende Rolle für den Wissenserwerb in den verschiedenen Fächern zu. Es ist somit von entscheidender Bedeutung, regelmäßig Lesen zu üben. Dies sollte auch bei älteren Schülern fortgesetzt werden, indem man z.B. aktuelle Texte aus den Büchern der verschiedenen Fächer laut vorlesen lässt. Auch der Einsatz von Medien wie Computer und Hörbücher hat sich in diesem Zusammenhang bewährt. | |
Mit Stresssituationen umgehen, Entspannung: | Generell gilt es bei Schülern, vor allem aber bei Schülern mit Lernschwächen wie Legasthenie, die Erfolge zu loben und nicht die Misserfolge in den Mittelpunkt zu stellen. Dadurch gelingt es dem Hauslehrer, die Lernmotivation des Schülers zu wecken und die erbrachte Mühe anzuerkennen, auch wenn sie nicht immer von Erfolg gekrönt ist. | |
Positives Selbstbild aufbauen: | Negative Glaubenssätze werden umgewandelt durch Selbstmotivation (nicht durch oberflächliches positives Denken!). | |
Mit Lehrern, Mitschülern klarkommen: | Kommunikative Gesprächsführung, Selbstwahrnehmung verbessern, Rollenspiel, Körpersprache. | |
Kommunikation mit Eltern und Lehrern: | Praktische Erziehungsberatung, Sondertermine mit Konrektoren des Instituts, Vorbereitung von Gesprächen mit den Lehrern in der Schule. | |
Ernährungspädagogik: | Tipps und Informationen, Fragebogenanalyse. |
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