Angebote für von Mobbing betroffene Schüler


 

Der ganzheitliche Ansatz des Instituts verbindet die Erscheinungsform des „guten alten“ Hauslehrers mit modernsten pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen über das Lernen und Kommunikation.

Jeder sechste Schüler, jede sechste Schülerin ist im 5.-10. Schuljahr einmal von Mobbing betroffen, wird über einen längeren Zeitraum regelmäßig, systematisch und absichtlich von Mitschülern, in seltenen Fällen auch von Lehrkräften, angepöbelt und attackiert mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Schülerinnen und Schüler mit Lernproblemen oder –auffälligkeiten werden aufgrund ihrer Schwäche hier besonders leicht zum Opfer.

 

Wichtig ist es Mobbingsituationen in der Schule frühzeitig zu erkennen und Symptome wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Albträume richtig zu deuten. Die sich daraus in der Folge entwickelnden Probleme gilt es zu verhüten, zu minimieren oder zu beseitigen.

 

Ziel ist: Mobbing-Situationen verhüten bzw. auflösen

Unser Angebot fasst folgende Einzelmaßnahmen im Paket zusammen:

Einzelbetreuung zu Hause:

 

Die Hauslehrer sind in schülerzentrierter Gesprächsführung geschult; der/die HauslehrerIn ist echter persönlicher Ansprechpartner. Der/die SchülerIn fühlt sich verstanden, lernt über Darstellung seiner/ihrer Situation sich und seine/ihre Situation besser kennen und einschätzen, findet auch eigene, kreative Lösungen. Der Unterricht ist ganz auf die Persönlichkeit des Schülers/der Schülerin abgestimmt. Damit gibt es nun im nahen Umfeld eine neutrale und qualifizierte Person, die entsprechende Probleme erkennt und der ein Mobbingopfer sich auch anvertrauen mag.

Zielfindung, Zielplanung, Lernplan:

 Zu Beginn ist es wichtig, dem/der SchülerIn das Phänomen Mobbing zu erklären und ihm/ihr zu vermitteln, dass er/sie auf keinen Fall selbst daran schuld ist, zum Opfer geworden zu sein. Ziel muss sein, dass das Mobbing aufhört und zu planen ist, wie man dabei gemeinsam vorgeht unter sorgfältig erwogener Einbeziehung weiterer Fachkräfte, der Lehrkräfte, der Schulleitung und der Täter. Zu beachten ist, dass es keine Patentrezepte geben kann und dass ohne Wissen und Zustimmung des Opfers nichts unternommen werden sollte. Das aufgebaute Vertrauen in die Helfer würde dadurch unterminiert.

Ganzheitliche Lerntechniken:

 

Lernen in Zusammenhängen, Überblick gewinnen, Hilfe bei Teilleistungsstörungen, kurzfristige Problemlösung durch Tipps, gehirngerecht lernen.

Mit Stresssituationen umgehen, Entspannung:

 Generell gilt es, bei Mobbingopfern positiv erlebte Lernsituationen im Zusammensein mit anderen neu zu ermöglichen. Wie stark der/die Betroffene von der Situation belastet ist, sollte genauestens evaluiert werden. Von den Ergebnissen ausgehend ist dann zu entscheiden, ob es aktuell zumutbar ist, sich der Situation weiter auszusetzen oder ob eine Auszeit erforderlich ist.

Energieübungen, Atmen, Körperhaltung, Wasser trinken etc. stärken Durchhaltevermögen und Selbstbewusstsein. Hierdurch wird es den Schülern und Schülerinnen erleichtert, sich der Situation zu stellen, jetzt mit neuer und fachkundiger Unterstützung aus ihrem Umfeld.

Positives Selbstbild aufbauen:

 

Negative Glaubenssätze werden umgewandelt durch Selbstmotivation (nicht durch oberflächliches positives Denken!).

Mit Hilfe von speziellen Tools werden negative Erfahrungen entschärft und positive Einstellungen mental verstärkt.

Das veränderte, selbstsichere Auftreten, zu dem damit ermutigt und das damit gefördert wird, kann seinen Teil zu einer Entspannung der Situation beitragen.

Mit Lehrern, Mitschülern klarkommen:

 

Kommunikative Gesprächsführung, Selbstwahrnehmung verbessern, Rollenspiel, bewusste Wahrnehmung der Körpersprache, gehören zu den wichtigsten Tools, um eine konfliktgeladene Situation zu entschärfen.

Kommunikation mit Eltern und Lehrern:

 

Praktische Erziehungsberatung, Sondertermine mit Konrektoren des Instituts, Vorbereitung von Gesprächen mit den Lehrern in der Schule. Wichtig ist, dass Lehrer natürlich eine Mitverantwortung tragen für alles, was an ihrer Schule und im Zusammenhang damit passiert. Da wo es nach sorgfältiger Erwägung sinnvoll und möglich ist, sollten die Lehrer daher in die Bearbeitung der Problematik einbezogen werden.

Ernährungspädagogik:

 

Tipps und Informationen, Fragebogenanalyse.



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