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Homeschooling in Krisenzeiten

Veröffentlicht am 21.05.2020

Leben und leben lassen in den Zwangsferien! – Live auf Facebook

Die Schließung der Schule als Folge der Pandemie-Maßnahmen stellt eine mittelschwere Katastrophe für die meisten Eltern dar. Nicht nur sind viele Eltern berufstätig, weshalb sie eigentlich per se keine Zeit haben, die Aufgaben der Schule zu übernehmen, sondern sie haben auch gar nicht die Qualifikation, um Lehrer ersetzen zu können. Die meisten Eltern sind entsprechend heillos überfordert. Die Schule übernahm schließlich nicht nur den Unterricht, sondern ist außerdem ein Ort, in dem Kinder eine geistige, soziale und körperliche Auslastung erfahren. Eltern ist es kaum möglich, diese Auslastung zu ersetzen. Die Folge ist, dass jüngere Kinder wie „Flummis“, kaum aufhaltbar durch die Zimmer springen.

Eltern müssen momentan Zeit aufbringen, die sie eigentlich nicht haben. Kinder erziehen, die vor allem jetzt besonders schwer zu managen sind, und Lehrer ersetzen, deren Qualifikation ihnen fehlt. Schnell werden die elterlichen Belastungsgrenzen erreicht und überschritten. Was können Eltern tun, um für sich und ihre Kinder die aktuelle Krisensituation erträglicher zu gestalten?

Dieser Frage gehen wir in unserem Facebook-Live-Stream am 26.05.20 um 18 Uhr nach. Mit dabei ist Norbert Petrie aus Köln, der uns mit Beispielen aus der Hauslehrer-Praxis weiterhilft und uns mit Tipps rund um Kindermotivation, Tagesstruktur und Stressabbau zur Seite steht.

Stream-Themen:

Tipps für den Heimunterricht/Homeschooling:

Vorbild sein

Auch wenn es einem selbst viel abverlangt, gehört zu den effektivsten Erziehungsmaßnahmen: Vorbild sein. Wer will, dass sein Kind ruhig ist, sollte selbst nicht laut werden. Hier ist viel Selbstbeherrschung gefragt. Auch bei sportlichen Aktivitäten, die vor allem in der akutellen Krise enorm wichtig sind, damit Kinder ausgelastet sind, sollte man mit guten Beispiel vorangehen.

Tages- und Lernstruktur

Eine klare Tagesstruktur kann ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen die Unlust der Kinder sein. Hier muss nicht für militärischen Drill gesorgt werden, allerdings sollten die Strukturen unverändert, jeden Tag eingehalten werden. Abgesehen davon, dass eine gute Tagesstruktur eine praktische Organisationshilfe ist, gewöhnen sich Kinder an sie und gehen ihren Pflichten mit weniger Gemecker nach.

Analog lernt man besser

Auch wenn es die Pandemie mit sich bringt, dass vor allem das digitale Medium zum Einsatz kommt, empfehlen wir, möglichst viel analog zu lernen. Das heißt, druckt das Lernmaterial aus und schreibt mit dem Stift statt mit der Tastatur. Im Umgang mit Papier, Büchern und Stiften werden mehr Sinne angesprochen. So spricht man nicht ohne Grund vom „Begreifen“. Greifen, die Haptik, ist ein Sinn, der im Umgang mit digitalen Medien nicht genutzt wird. Dabei kann die Haptik wichtige Assoziationen bieten, die später beim Abruf von Informationen helfen. Ebenso unterstütz „anfassen“ die dreidimensionale Vorstellungsfähigkeit.

Eltern sind zwar keine Lehrer, profitieren dafür von ihrer „Lebensqualifikation“

Die wenigsten Eltern besitzen das Material, um Lehrer vollwertig zu ersetzen. Aber sie besitzen eine Qualifikation, die durch ihre Erfahrung entstanden ist. Wir empfehlen daher, Schulstoff mit eigenen Erlebnissen zu veranschaulichen. Wann hat man Deutsch-Grammatik gebraucht, bzw. wann hätte man sie gerne beherrscht. Wann musste man mit Prozenten rechnen und wann hat man ein physikalisches Prinzip beobachten dürfen. Wer aus eigener Erfahrung spricht, der wird am besten verstanden.

Lerntechniken

Eselsbrücken sind effektive Gedächtnisstützen und zu vielen Schulthemen reicht eine kurze Internetsuche aus, um eine passende Gedächtnisbrücke zu finden.

Gesang ist ein multisensualer Alleskönner und wie beim Umgang mit analogen Lernmaterialien gilt, Multisensualität wirkt sich positiv auf die Gedächtnisleistung aus. Ein angenehmer Nebeneffekt von gesungenem Schulstoff ist, es ist sehr lustig. Gute Laune macht Spaß und ist außerdem förderlich bei kognitiv komplexen Lernvorgängen.

 

 

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Norbert Petrie ist unser Konrektor für Nachhilfe in Köln.