Sie haben interesse an unserem Angebot?



   

Biite beachten sie unsere Datenschutzerklärung beachtet.

deutschlandweite qualifizierte Nachhilfe
professionelles Qualitätsmanagement
pädagogisch geschulte Lehrer

Kleines Kompendium zum besseren Verstehen der Erziehung (Teil 10)

Veröffentlicht am 08.11.2019

Der IQ (Intelligenzquotient) sinkt – woran liegt denn das? | Teil 1

Immer wieder begegnen den Lehrkräften schon in der ersten Klasse auffällige Kinder. Jetzt ist ausnahmsweise mal nicht das unkontrollierte soziale Verhalten gemeint – auf das wir später noch zu sprechen kommen -, auch andere altersbedingte durchschnittliche Fertigkeiten beherrschen Erstklässler nicht gut oder gar nicht.

So haben manche von ihnen Schwierigkeiten, einen Stift zu halten, können sich den Lernstoff nicht erschließen, haben große Probleme, sich Buchstaben zu merken oder sich in dem Zahlenraum einigermaßen sicher zu bewegen. Klar, das kam schon zu jeder Zeit immer wieder mal vor. Doch stiegt die Anzahl von Kindern mit solchen Problemen in den letzten Jahren leider stark an.

Diese Kinder leiden nicht an irgendeiner Krankheit, die ihr Lernvermögen einschränkt. Es sind auch nicht überwiegend viele in einer Klasse. Doch steigt die Anzahl dieser auffälligen Kinder kontinuierlich an in den letzten Jahren – und das nicht nur in Deutschland, wie wissenschaftliche Studien nahelegen (1).

Trendumkehr beim gemessenen Intelligenzquotient

Wir Menschen haben uns über die vergangenen Jahrhunderte immer weiter verbessert. Wir wurden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt auch immer schlauer, soweit man den Intelligenzforschern glauben darf (wenn man die politischen Wahlergebnisse in Europa anschaut, kommen allerdings einige Zweifel auf). Offenbar sind wir jedoch dabei, Stück für Stück oder IQ-Punkt für IQ-Punkt etwas von unserem Verstand zu verlieren. Wie kann das sein?

Gehen wir erst einmal ein Stück in der Zeit zurück.

James Flynn, ehemaliger Professor für Philosophie aus Neuseeland, wurde für einen Aufsatz im Jahre 1987 in einem psychologischen Fachblatt schlagartig berühmt. Er hatte in neuseeländischen Handbüchern für Intelligenztests verglichen, wie sich der IQ entwickelt hat. Dabei stellte er eine deutliche Zunahme des IQ seit 1947 fest. Er schrieb an über 150 Kollegen weltweit und bekam nach und nach Daten aus über 35 Ländern. Nach der Auswertung konnte er es erst selbst kaum fassen:
Ob in Europa, Amerika oder Asien, überall hatte sich der IQ von Generation zu Generation erhöht.  Die Werte lagen bei einer Steigerung von 5 bis 25 Punkte zwischen zwei Generationen.

Die Forschungsgemeinschaft war begeistert und nannte den Effekt nach seinem Entdecker den „Flynn-Effekt“ (15).

Danach brach eine regelrechte Intelligenz-Euphorie aus. Immer mehr Kinder wurden durch IQ-Tests geschleust, Bücher über Hochbegabte führten die Bestsellerlisten an und man wusste bald, dass Schachspieler Garri Kasparow 190, Madonna (Musikerin) 140 oder Jodie Foster (Schauspielerin) 132 Punkte hatten. Die Anbieter von Tests begannen, diese regelmäßig anzupassen, denn der Durchschnitt sollte ja weiter bei 100 Punkten liegen. Unter 85 gilt man als unterdurchschnittlich, über 115 als überdurchschnittlich, über 130 ist man im Club der Hochbegabten (15).

Dies ging so fröhlich weiter bis zum Jahre 2004.

Da bekam der Höhenflug einen ersten Dämpfer. Psychologen der Universität Oslo hatten Daten von jungen Männern ab 1954 bis 2002 ausgewertet. Den Forschern fiel ein Knick in der Kurve auf. Ab 1970 verlangsamte sich die Zunahme, ab 1994 ging der IQ sogar zurück (2). Danach folgten wiederum weltweit andere Studien, die gleiche oder sehr ähnliche Ergebnisse zeigten. Zwischen 0,5 und 0,25 IQ-Punkten sank dieser jedes Jahr. Flynn kontrollierte mit anderen Wissenschaftlern die Ergebnisse, damit der Effekt auch zweifelsfrei feststand (3).

Danach begann er, nach möglichen Ursachen zu suchen.

Die größte Veränderung, die den Forschern auffiel, war das Verschwinden anspruchsvoller Bücher aus der Welt der Kinder und Jugendlichen. Stattdessen verlieren sich viele in Computerspielen und der übermäßigen Nutzung von (a)sozialen Medien. Wie Flynn es formulierte: „So gut sie im Daddeln werden, so schlecht werden sie im logischen Denken.“ Auch bei seinen Studenten stellte er den Trend fest, dass diese immer größere Schwierigkeiten hatten, Philosophen – wie Schopenhauer – zu verstehen (15).

Natürlich handelte er sich auch Kritik von Mathematikern und Statistikern ein, die dies als rechnerische Konstrukte abtaten (4).

In der bis heute andauernden Debatte gibt es allerdings auffällige Strömungen:
Überall in den Industrienationen werden in immer größerer Zahl Beeinträchtigungen wie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADHS diagnostiziert. Es gibt vermehrt Fälle von Störungen aus dem Autismus-Spektrum. Von den vielfältigen Konzentrationsstörungen und anderen Lernschwierigkeiten gar nicht zu reden (16).

Nach aktuellen Zahlen des Medizinischen Dienstes in Bayern von 2018 hat eine so große Anzahl von Eltern wie nie zuvor eine ärztliche Diagnose wegen einer geistigen Beeinträchtigung ihres Kindes beantragt (16). Warum der IQ fällt, warum in den Köpfen nicht mehr alles so in Ordnung ist, kann die Wissenschaft noch nicht exakt sagen. Doch einige begründete Hypothesen bergen eine ziemlich starke gesellschaftliche Sprengkraft in sich. Klar, war man mit dem Argument, bildungsferne Familien und sprachliche Schwierigkeiten (Migration) würden die Ergebnisse ausmachen, gleich bei der Hand.

Intelligenz wird zum großen Teil vererbt (und kostet Geld)?

Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Erbanlagen bis zu 70 % der Intelligenzunterschiede bei Erwachsenen ausmachen können. Dazu kommt, je besser es den Eltern wirtschaftlich ging, desto höher war der IQ der Kinder. Es werden laut den Wissenschaftlern günstigere Gene vererbt und deutlicher stabilisiert. Wenn Schwierigkeiten auftreten, wird Nachhilfeunterricht bezahlt (17).
Bei den weiteren Untersuchungen der genetischen Effekte stellte sich heraus, dass es nicht allein daran liegen kann, es müssen auch Umwelteffekte verantwortlich sein.

Der renommierte Hirnforscher Martin Korte von der TU Braunschweig setzt den IQ mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gehirns gleich. Es sind ca. 400 000 Sinnesreize in der Sekunde, die auf das Hirn einströmen. Da wir im Schnitt nur ca. 120 Reize in der Sekunde verarbeiten können, muss das Hirn auswählen (7). Der Blick auf das Mobiltelefon „kostet“ den Schüler ungefähr 60 Wörter des Lehrers. Die ach so geförderte „Schreibarbeit“ am Tablett oder Notebook im Unterricht behindert diesen massiv (7).

Inzwischen deutlich nachgewiesen ist, dass die Erfolge im Pisa -Test in Mathematik eng mit häufigem Computereinsatz in der Klasse korrelieren – allerdings negativ! D.h. je weniger Computer, desto besser die Ergebnisse (18).

Eine Studie der University of California zeigt deutlich, dass beim Lesen eines Buches klar abgegrenzte Bereiche des Hirnes miteinander arbeiten (5). Sobald die gleichen Informationen über das Internet abgerufen werden, laufen die Informationssträngen viel ungeklärter durch die Hirnareale und deutliche mehr Teile des Hirnes, die gar nicht „gebraucht“ werden spielen mit. Das bedeutet, die Informationen werden nicht konzentriert gespeichert, sondern oftmals überlagert und somit undeutlich

Sie haben Interesse an unserem Angebot?

Zum Kontaktformular

 


Quellenverzeichnis:

(1)     ( Pietschnig; Gittler) Universität Wien 2015

(2)     Studie der Universität Oslo 2004 (Bratsberg; Rogeberg)

(3)     (Dutton; Bakhiet; Zaida; Essar; Blahmar) Khartoum 2017                    (Pietschnig; Gittler) Universität Wien 2015                                          (Coyle) Universität San Antonio 2016

(4)     (Rindermann; Becker) Universität Chemnitz 2016

(5)     (Rayner;Schotter;Masson:Potter;Treiman) Universität von Kalifornien 2016

(6)     Bavishi;Levy; Slade) Yale University Connecticut 2016

(7)     (Korte) TU Braunschweig 2019

(8)     (Gimondo; Mirk; Pizzi; Tomie) Messina 1993

(9)     Center for Disease & Control Atlanta 2018

(10)   DGE Januar 2019

(11)   WHO Juni 2018

(12)   Eurofin April 2019

(13)   STUDY TO SUPPORT THE REVIEW OF WASTE RELATED ISSUES IN ANNEXES IV AND V OF REGULATIO (Alexander Potrykus, Milos Milunov, Ferdinand Zotz, Emiel de Brujine, Jakob Weissenbacher, Margit Kühnl, Carina Broneder, Miriam Schöpel) Januar 2019

(14)   University of Washington  Februar 2019

(15)   (J. R. Flynn)  Psychological Bulletin. Band 101

(16)   Medizinischer Dienst Bayern 2018

(17)   Suzanne Sniekers, Sven Stringer, Kyoko Watanabe, Philip R Jansen, Jonathan R I Coleman, Eva Krapohl, Erdogan Taskesen, Anke R Hammerschlag, Aysu Okbay, Delilah Zabaneh, Najaf Amin, Gerome Breen, David Cesarini, Christopher F Chabris, William G Iacono, M Arfan Ikram, Magnus Johannesson Philipp Koellinger, James J Lee, Patrik K E Magnusson, Matt McGue, Mike B Miller, William E R Ollier, Antony Payton, Neil Pendleton, Robert Plomin, Cornelius A Rietveld, Henning Tiemeie, Cornelia M van Duijn & Danielle Posthuma  Genome-wide association meta-analysis of 78,308 individuals identifies new loci and genes influencing human intelligence Nature Genetics volume 49,  (2017)

(18)

AAP (2000). American Academy of Pediatrics (AAP), American Psychological Association (APA), and four other prominent academic organizations: Joint statement on the impact of entertainment violence on children. Congressional Public Health Summit. Zugriff am 24. 2. 2013.

Anderson, C. A. (2004). An update on the effects of playing violent video games. Journal of Adolescence, 27, 113 – 122.

Anderson, C. A. , Shibuya, A. , Ihori, N. , Swing, E. L. , Bushman, B. J. , Sakamoto, A. , Rothstein, H. R. & Saleem, M. (2010). Violent video game effects on aggression, empathy, and prosocial behaviour in Eastern and Western countries: A meta-analytic review. Psychological Bulletin, 136, 151 – 171.

Appel, M. , Holtz, P. , Stiglbauer, B. & Batinic, B. (2012). Parents as a resource: Communication quality affects the relationship between adolescents’ Internet use and loneliness. Journal of Adolescence, 35, 1641 – 1648.

Appel, M. & Jodlbauer, S. (2011). The effects of media violence. In D. Christie (Ed.), The Encyclopaedia of Peace Psychology (pp. 621 – 625). Hoboken: Wiley

Bak, P. M. (2011). Transfer psychologischer Erkenntnisse in Gesellschaft und Politik. Psychologische Rundschau, 62, 237 – 238.

Beck, D. M. (2010). The appeal of the brain in the popular press. Perspectives on Psychological Science, 5, 762 – 766.

Bergmann, W. & Hüther, G. (2013). Computersüchtig? Kinder im Sog der modernen Medien. Weinheim: Beltz.

Boulianne, S. (2009). Does Internet use affect engagement? A meta-analysis of research. Political Communication, 26, 193 – 211.

Chiu, Y. , Kao, C. & Reynolds, B. L. (2012). The relative effectiveness of digital game-based learning types in English as a foreign language setting: A meta-analysis. British Journal of Educational Technology, 43, 104 – 107.

Diener, E. , Emmons, R. A. , Larsen, R. J. & Griffin, S. (1985). The Satisfaction with Life Scale. Journal of Personality Assessment, 49, 71 – 75.

Farah, M. J. & Hook, C. J. (2013). The seductive allure of „seductive allure”. Perspectives on Psychological Science, 8, 88 – 90.

Ferguson, C. J. (2013). Violent video games and the supreme court. Lessons for the scientific community in the wake of Brown v. Entertainment Merchants Association. American Psychologist, 68, 57 – 74.

Ferguson, C. J. (2007a). Evidence for publication bias in video game violence effects literature: A meta-analytic review. Aggression and Violent Behavior, 12, 470 – 482.

Ferguson, C. J. (2007b). The good, the bad and the ugly: A meta-analytic review of positive and negative effects of violent video games. Psychiatric Quarterly, 78, 309 – 316.

Ferguson, C. J. & Kilburn, J. (2009). The public health risks of media violence: A meta-analytic review. Journal of Pediatrics, 154, 759 – 763.

Feshbach, S. (1961). The stimulating versus cathartic effects of a vicarious aggressive activity. Journal of Abnormal Social Psychology, 63, 381 – 385.

Frankfurt, H. (2005). On bullshit. Princeton: Princeton University Press.

Früh, H. & Brosius, H. B. (2008). Gewalt in den Medien. In B. Batinic & M. Appel (Hrsg.), Medienpsychologie (S. 177 – 193). Berlin: Springer.

Goldberg, A. , Russel, M. & Cook, A. (2003). The effect of computers on student writing: A meta-analysis of studies from 1992 to 2002. Journal of Technology, Learning, and Assesement, 2 (1).

Görig, C. (2011). Gemeinsam einsam. Wie Facebook, Google & Co. unser Leben verändert. Zürich: Orell Füssli.

Greve, W. (2011). Aus der Deckung! Argumente für eine offensivere Selbstpräsentation der Psychologie in der Öffentlichkeit. Psychologische Rundschau, 62, 239 – 240.

Hattie, J. (2009). Visible learning. New York: Routledge.

Huang, C. (2010). Internet use and psychological well-being: a meta-analysis. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 13, 241 – 249.

Kinzie, M. B. & Joseph, D. R. D. (2008). Game activity preferences of middle school children: Implications for educational game design. Educational Technology Research & Development, 56, 643 – 663.

Kowalski, R. M. , Limber, S. P. & Agatston, P. W. (2012). Cyberbullying. Bullying in the digital age. Chichester: Wiley-Blackwell.

Kraut, R. , Kiesler, S. , Boneva, B. , Cummings, J. , Helgeson, V. & Crawford, A. (2002). Internet paradox revisited. Journal of Social Issues, 58, 49 – 79*

Kraut, R. , Patterson, M. , Lundmark, V. , Kiesler, S. , Mukopadhyay, T. & Scherlis, W. (1998). Internet paradox: a social technology that reduces social involvement and psychological well-being? American Psychologist, 53, 1017 – 1031.

Lipsey, M. W. & Wilson, D. T. (2001). Practical meta-analysis. Thousand Oaks, CA: Sage.

Maier, M. , Stengel, K. & Marschall, J. (2010). Nachrichtenwerttheorie. Baden-Baden: Nomos.

Marshall, S. J. , Biddle, S. J. H. , Gorely, T. , Cameron, N. & Murdey, I. (2004). Relationships between media use, body fatness and physical activity in children and youth: a meta-analysis. International Journal of Obesity, 28, 1238 – 1246.

McCabe, D. P. & Castel, A. D. (2008). Seeing is believing: the effect of brain images on judgments of scientific reasoning. Cognition, 107, 343 – 352.

Means, B. , Toyama, Y. , Murphy, R. , Bakia, M. & Jones, K. (2010). Evaluation of evidence-based practices in online learning: A meta-analysis and review of online learning studies. U.S. Department of Education.

Nie, N. & Hillygus, D.S. (2002). The impact of Internet use on sociability. IT & Society, 1, 1 – 20.

Prensky, M. (2001). Digital game based learning. New York: McGraw-Hill.

Putnam, R. D. (2000). Bowling alone: The collapse and revival of American community. New York: Simon & Schuster.

Radloff, L. S (1977). The CES-D Scale: a self-report depression scale for research in the general population. Applied Psychological Measurement, 1, 385 – 401.

Ridder, C. M. & Turecek, I. (2011). Medienzeitbudgets und Tagesablaufverhalten. Media Perspektiven, 12, 570 – 582.

Rosenberg, M. (1965). Society and the adolescent self-image. Princeton, NJ: Princeton University Press.

Russell, D , Peplau, L. A. & Ferguson, M. L. (1978). Developing a measure of loneliness. Journal of Personality Assessment, 42, 290 – 294.

Shklovski, I. , Kiesler, S. & Kraut, R. (2006). The Internet and social interaction: A meta-analysis and critique of studies, 1995 – 2003. In R. Kraut, M. Brynin & S. Kiesler (Eds.), Computers, phones, and the Internet: Domesticating information technology (pp. 251 – 264). New York: Oxford University Press.

Spiel, C. , Lösel, F. & Wittmann, W. W. (2009). Diskussionsforum: Transfer psychologischer Erkenntnisse in Gesellschaft und Politik. Psychologische Rundschau, 60, 241 – 258.

Spiel, C. , Lösel, F. & Wittmann, W. W. (2011). Transfer psychologischer Erkenntnisse–jetzt gilt es, die Anregungen umzusetzen und ihre Wirksamkeit zu prüfen. Psychologische Rundschau, 62, 242 – 243.

Spitzer, M. (2012a). Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. München: Droemer.

Spitzer, M. (2012b). Digitale Demenz 2.0. Argumente zu Risiken und Nebenwirkungen digitaler Informationstechnik. Nervenheilkunde, 31, 681 – 684.

Stepanikova, I. , Nie, N. H. & He, X. (2010). Time on the Internet at home, loneliness, and life satisfaction: Evidence from panel time-diary data. Computers in Human Behavior, 26, 329 – 338.

Subrahmanyam, K. & Smahel, D. (2011). Digital youth. New York

Trepte, S. , Reinecke, L. & Bruns, C. (2008). Psychologie in den Medien. In B. Batinic & M. Appel (Hrsg.), Medienpsychologie (S. 555 – 581). Berlin Springer.

Valkenburg, P. M. & Peter, J. (2011). Adolescents’ online communication: An integrated model of its attraction, opportunities, and risks. Journal of Adolescent Health, 48, 121 – 127.

Van den Eijnden, R. J. J. M. , Spijkerman, R. , Vermulst, A.A. , van Rooij, T. J. & Engels, R. C. M. E. (2010). Compulsive Internet use among adolescents: Bidirectional parent-child relationships. Journal of Abnormal Child Psychology, 38, 77 – 89

Vogel, J. J. , Vogel, D. S. , Cannon-Bowers, J. , Bowers, C. A. , Muse, K. & Wright, M. (2006). Computer gaming and interactive simulations for learning: A meta-analysis. Journal of Educational Computing Research, 34, 229 – 243.

Weisberg, D. S. , Keil, F. C. , Goodstein, J. , Rawson, E. & Gray, J. R. (2008). The seductive allure of neuroscience explanations. Journal of Cognitive Neuroscience, 20, 470 – 477.

WHO (2012). Obesity and overweight. Fact Sheet 311