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Welche Rolle spielt Zeit bei unserer Nachhilfe und unserem Konzept?

Veröffentlicht am 10.01.2018

Der Faktor Zeit spielt bei dem pädagogischen Konzept des Instituts „die hauslehrer“ eine sehr wichtige Rolle. Ganz konkret ist im Schulungszyklus ein Kapitel dem Zeitmanagement gewidmet. Dieses Kapitel ist vor allem für die Schüler, also für Kunden des Instituts gedacht. Aber auch der Hauslehrer an sich muss mit dem Faktor Zeit sehr achtsam umgehen.

Zeit und Nachhilfelehrer

Der Unterricht findet im Regelfall am Nachmittag unter der Woche statt, es sei denn der Hauslehrer hat einen Termin am Wochenende vereinbart. Dem Unterricht geht meistens eine Vorbereitungszeit voraus. D.h. der Lehrer stellt sich auf die Lernsituation des Schülers ein, muss sich fachlich und geistig auf einen Schüler einstellen. Was braucht der Schüler? Welche Hausaufgaben wurden vereinbart? Was wurde im letzten Unterrichtsbericht vermerkt? Was für Anregungen gab es bei den Supervisionen? Als Hauslehrer haben wir eine Fahrzeit und müssen einen Weg von A nach B zurücklegen. In München steigen wir unter Umständen in die S-Bahn und nutzen diese Fahrzeit auch zur Unterrichtsvorbereitung. Mit dem Auto haben wir oft eine Anfahrtszeit und müssen uns unsere Wege, vor allem wenn wir mehrere Schüler haben, günstig legen. Vielleicht bietet sich ein Rundweg an oder eine Fahrstrecke, bei der wir den Stau vermeiden. Zwischen den Unterrichtszeiten brauchen wir oft eine Pause als Entspannungs- oder Nachbereitungszeit.

Nachhilfelehrer unterrichten nebenberuflich, d.h. die Vormittage sind meistens ausgebucht. Es gibt Lehrer, die vormittags in der Schule unterrichten und noch ein bis zwei Schüler in der Woche als Hauslehrer betreuen. Es gibt Studenten, die inzwischen so ausgelastet sind, dass sie maximal einen Schüler in der Woche betreuen können. Beispielsweise Medizin- oder Physikstudenten finden kaum noch Zeit, mehrere Schüler zu übernehmen. Sie brauchen ja auch Freizeit. Wie man sieht, ist ein gutes Zeitmanagement auch für uns Lehrer ein entscheidender Faktor.

Zeitmanagement und Schüler

Heutzutage ist die Zeit der Schüler schon sehr verplant. Es gibt Schüler, die in verschiedenen Vereinen tätig sind. Manche besuchen eine Ganztagsschule und nehmen Angebote in der Schule selbst wahr. Und andere leisten sich sogar einen Hauslehrer, der helfen soll, Defizite in bestimmten Fächern auszugleichen. Finden die Schüler Zeit für einen Hauslehrer, so bietet sich schon in den ersten Stunden an, ein Zeitmanagement durchzuführen. Eine der ersten Fragen wäre dann: Wie sieht der Stundenplan des Schülers aus? Entsprechend dem Stundenplan könnte man dann den richtigen Zeitpunkt für eine Unterrichtseinheit, die in der Regel 90 Minuten andauert, ermitteln. Wann kann ich ansetzten? Hat der Schüler am nächsten Tag das Fach, auf das ich ihn vorbereiten und einstellen soll oder hat er das Fach einen Tag vor der Nachhilfestunde. Will ich mehr vor- oder eher nachbereiten? Will ich Unverstandenes aufarbeiten oder auf eine Arbeit vorbereiten. Im Notfall muss ich sogar eine Stunde verschieben und günstiger legen. Hilfreich ist dann das Austeilen bzw. Anfertigen eines Wochenplans, bei dem sich Schüler und Hauslehrer einen Überblick über Schulstundenplan und Nachmittagsangebote verschaffen. Auch der Hauslehrer sollte einen Plan dabeihaben, die Nachhilfezeiten sollten ja korrespondieren. Es geht hier um Bewusstwerden und es ist erstaunlich festzustellen, wie verplant Schüler sind bzw. welche Kapazitäten noch möglich sind. Nützlich ist auch ein Jahresplan, um festzustellen welche Zyklen immer wiederkehren und welche Phasen im Jahr angespannt und welche Phasen eher entspannt verlaufen. Wann sind die Ferien, wann sind die Schulaufgaben und die Prüfungen…

Zeitmanagement und Unterrichtseinheit

Eine Unterrichtseinheit bei „die hauslehrer“ verläuft über einen Zeitraum von 90 Minuten. Diese Zeit kann lang oder auch kurz sein, je nach unserem subjektiven Empfinden. Zu Beginn steht meistens eine Spiegelung an. Wir gehen als Hauslehrer auf die Problematik der Schüler ein. Was steht an? Hausaufgaben, Schulaufgaben, Tests??? Nach dieser Spiegelung, setzen wir oft Prioritäten. Prinzipiell geht es hier vom Wichtigen zum Unwichtigen. Wir achten einfach darauf, was ansteht. Ein anderer Ansatz wäre, erst mit dem zu beginnen, was man nicht so gern macht. Wir beobachten oft die Vermeidungsstrategien bei den Schülern und auch bei uns selbst. Hier kann man sich ruhig an den Ansatz halten: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ist ein sogenannter „innerer Schweinehund“ überwunden und eine Phase konzentrierten Arbeitens entstanden, darf auch eine Belohnungszeit folgen. Ein Glas Wasser oder Saft genussvoll trinken, manchmal hilft auch ein kleines Stückchen Schokolade. Es ist durchaus auch angebracht, eine Entspannungsübung einzubauen, um etwas „aus dem Kopf“ zu kommen. Nach dieser Pause sollte auch eine Wiederholungszeit erfolgen. Das Gelernte und Geübte ist ja meistens noch nicht gefestigt und verankert. Ein Text muss nochmal auf Rechtschreibfehler überprüft werden. Matheaufgaben müssen überarbeitet und verbessert werden. Abgeschriebene Vokabeln wiederholt werden. Zum Schluss kann man nochmal alles überdenken, als Hauslehrer können wir uns ein Feedback holen und eventuell eine Tiefenspiegelung durchführen. Wie fühlen wir uns? Was erwarten wir? Schließlich können wir uns noch Gedanken über unsere weiteren Ziele machen und auch unsere Aufgaben bzw. unsere Hausaufgaben darauf abstimmen.

Zeitmanagement im Schulungszyklus des Instituts „die hauslehrer“

Ein ganzes Kapitel ist dem Zeitmanagement gewidmet. Hier ein Abschnitt:

„Schwierigkeiten in der Zeitaufteilung des Nachmittages hängen mit drei Fehlern zusammen:

  1. Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit (Wann?)
  2. Arbeit ohne Übersicht (Was?)
  3. Reihenfolge der Aufgaben nach Beliebtheit der Aufgabe (Wie?)

Zu 1. Die Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit dürfte für die meisten Probleme mit Hausaufgaben

verantwortlich sein. Gelingt eine saubere Trennung nicht, so wird der Schüler nie konzentriert Hausaufgaben machen, aber auch nie entspannt und mit gutem Gewissen seine Freizeit verbringen. Hierzu gehört jede Form von Aufschieben der Hausaufgaben, aber auch stundenlanges Sitzen vor dem Schreibtisch, ohne dass etwas passiert. Deswegen muss ein fester Zeitraum für die Hausaufgaben mit dem Schüler bestimmt werden. Geeignet ist unmittelbar nach Schule oder Mittagessen oder aber nach einer festgelegten Ruhephase. Der Abend ist in aller Regel für Hausaufgaben ungünstig. Wichtiger als die Frage, wann genau dieser Zeitraum liegt, ist die Klarheit darüber, dass es einen eindeutigen Zeitpunkt für die Hausaufgaben gibt.“ (Schulungszyklus, „die hauslehrer“S. 36))

Es gibt zum Thema Zeitmanagement einige gute Anregungen, die von „die hauslehrer“ angeboten werden. Es ist schade, wenn wir sie nicht im Alltag nutzen und Zeit einfach verstreichen lassen. Für alles gibt es einen günstigen, bzw. einen ungünstigen Zeitpunkt. Und auch Pausen machen muss am Ende gelernt sein.

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