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Dyskalkulie

Der Begriff Dyskalkulie wird mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen. Eine eindeutige Definition und Verwendung ist nicht vorhanden. Im Allgemeinen wird Dyskalkulie gleichgesetzt mit „Rechenstörung“, teilweise aber auch im Sinne von „Rechenschwäche“ verwendet.

Die Definition gemäß der ICD 10 Klassifizierung der WHO für die Rechenstörung (F81.2/1991)

„Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfähigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- oder Integralrechnung benötigt werden.

Inkludiert sind:

  • Entwicklungsbedingtes Gerstmann Syndrom
  • Entwicklungsstörung des Rechnens
  • Entwicklungs-Akalkulie
  • Nicht enthalten sind:
  • Akalkulie ohne näheren Anlass
  • Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten
  • Rechenschwierigkeiten, hauptsächlich durch inadäquaten Unterricht“

Die weite Fassung der Definition verdeutlicht bereits die Schwierigkeit einer „einfachen“ Diagnose, denn die „umschriebene Beeinträchtigung“ kann als relative Größe in Bezug zu unterschiedlichen Kriterien gesetzt werden. So können das Kindesalter, der Klassendurchschnitt oder z.B. die allgemeine geistige Entwicklung als Maßstab herangezogen  und unterschiedlichste Schlüsse und Konsequenzen abgeleitet werden.

Begrifflich beschrieb Prof. Gerster, Uni Freiburg, 2004 das Phänomen als „besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens“. Als ein relativ typisches Charakteristikum einer Rechenstörung wird in den unterschiedlichsten Quellen sehr häufig das Fehlen einer abstrakten Mengenvorstellung genannt. Darüber hinaus fällt auf, dass Kinder eine eigene Logik entwickeln, mit der sie zu den für sie „richtigen“ Ergebnissen kommen.

Grundlage für eine nachhaltige Betreuung und Besserung ist eine umfassende Diagnose, die nur von Ärzten für Kinder- und Jugendpsychatrie oder –psychologie oder Ärzten mit besonderen Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen gestellt werden darf. Lehrer oder Schulpsychologen können Hinweise geben, aber keine fundierte Diagnose stellen.

Eine solche Diagnose wird einerseits eine Vielzahl von mathematischen Kriterien erfassen wie

  • Operationen mit den Grundrechenarten
  • Pränumerik
  • räumliche/zeitliche Orientierung
  • Zahlverständnis
  • mathematisches Lernverhalten
  • mathematisch operatives Verständnis

darüber hinaus aber auch weitere Faktoren wie

  • Persönlichkeit und Verhalten
  • motorische Auffälligkeiten

Auf jeden Fall ist für ein Kind/einen Jugendlichen bei einer Rechenschwäche gezielte individuelle Unterstützung angeraten, um psychische und soziale Folgeerscheinungen zu vermeiden. Die erfolgreiche Betreuung unterstützt die Angleichung der Fähigkeiten, lindert oder verhindert Frustration, Lernunlust, beugt mangelndem Selbstwertgefühl („Ich bin dumm“) oder gar sozialer Ausgrenzung vor. Eine solche Betreuung wirkt darauf hin, dass sich das Kind unabhängig von seinen aktuellen Verständnisschwierigkeiten für das Rechnen als intelligent wahrnimmt.

Tipps & Tricks bei Dyskalkulie

  • Dyskalkulie ist eine definierte „Teilleistungsschwäche“, die nichts über die grundsätzliche Intelligenz oder Leistungsfähigkeit Ihres Kindes aussagt.
  • Das fehlende Zahlenverständnis bzw. die nicht vorhandene Vorstellung davon, was Zahlen bedeuten, kann nicht durch „normales“ Pauken verändert werden – hier bedarf es spezieller Übungen und Therapien, die dem Kind das fehlende Zahlenverständnis spielerisch näher bringen.
  • Lassen Sie Ihr Kind auf Dyskalkulie testen und legen Sie der Schule diese Bescheinigung vor.
  • Reden Sie mit Ihrem Kind und unterstützen Sie sein Selbstwertgefühl, indem Sie ihm verdeutlichen, dass die Teilleistungsschwäche nichts über die Person aussagt.

Arbeitstechniken und –materialien von „die hauslehrer” bei Dyskalkulie

Um den Kindern einen Zugang und eine schrittweise Entwicklung ihres Zahlenverständnisses zu ermöglichen, nutzen wir verschiedenste, oft spielerische Arbeitstechniken. Diese sollen dazu beitragen, das mangelnde Vorstellungsvermögen für Zahlen und Mengen nach und nach weiter zu entwickeln. Eine dieser Möglichkeiten besteht darin, Zahlen und Mengen immer wieder zu visualisieren. Eine andere darin, Gegenstände zu Mengen zusammenstellen zu lassen. Hier wird das Kind angehalten, die Dinge und mit ihnen die Zahlen im eigentlichen Wortsinn zu „begreifen“. Die jeweiligen Arbeitsmethoden werden variiert und häufig wiederholt – nur so können Dyskalkulie-Kinder ihre „Teilleistungsschwäche“ mit der Zeit ausgleichen. In jedem Falle braucht dieser Prozess Zeit und Geduld – und die bringen unsere Nachhilfelehrer mit.

Da es sich beim Dyskalkulie-Training meist um die Vermittlung und Einübung der Grundrechenarten handelt, lassen sich entsprechende Dyskalkulie-Arbeitsblätter zur Übung leicht selbst entwickeln. Um über die Visualisierung das Verstehen zu üben, sollten sie auf jeden Fall mit Bildern versehen sein.

Gezielte Förderung von Kindern mit Dyskalkulie durch „die hauslehrer”

  • Nachhilfe bei Dyskalkulie
  • Alle Lehrer unseres Institutes sind pädagogisch und psychologisch geschult.
  • Wir kennen und erkennen die Symptome von Dyskalkulie.
  • Unsere speziell ausgebildeten Lehrkräfte wenden Strategien und Methoden an, um das Zahlenverständnis gezielt zu fördern.
  • In spielerischen Übungen entwickeln wir anschaulich die Vorstellung der Bedeutung von Zahlen weiter.

Verweise